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Rohstoffe Ölpreise fallen von Mehrjahreshochs zurück

Neue Lagerdaten aus den USA üben leichten Druck auf die Ölpreise aus. Am Mittwoch hatte die entspannte Corona-Lage für mehrjährige Höchststände gesorgt.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel moderat nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 71,75 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 43 Cent auf 69,53 Dollar.

Noch am Vortag hatten die Ölpreise mehrjährige Höchststände erreicht. Für grundsätzliche Zuversicht sorgt die entspanntere Corona-Lage vor allem in den USA, China und weiten Teilen Europa. Hintergrund sind die meist zügig verlaufenden Impfkampagnen, zurückgehenden Zahlen bei den Neuinfektionen und Lockerungen von Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

Leichten Druck auf die Ölpreise übten allerdings neue Lagerdaten aus den USA aus. Die landesweiten Vorräte an Benzin und Destillaten sind in der vergangenen Woche nach Daten des Energieministeriums vom Mittwoch deutlich gestiegen. Die Entwicklung löste Sorgen über die Nachfrage nach Kraftstoffen aus. Eine anhaltend schwächere Entwicklung hätte negative Auswirkungen auf der Erdölnachfrage.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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