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Rohstoffe Ölpreise geben deutlich nach

Die Preise für Brent und WTI entfernen sich weiter von ihren mehrjährigen Höchstständen. Dennoch liegen sie weiter deutlich über der 80-Dollar-Marke.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel deutlich nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 83,66 US-Dollar. Das waren 1,06 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 1,35 Dollar auf 82,56 Dollar.

Zuletzt haben sich die Preise von ihren im Oktober markierten mehrjährigen Höchstständen entfernt. Ein Grund dafür sind weniger optimistische Vorhersagen für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Dennoch erachten Fachleute das Rohölangebot weiter als zu knapp, da die Nachfrage höher ist als zum Höhepunkt der Pandemie.

Aufgrund der Angebotsknappheit werden die Rufe nach einer stärkeren Förderung lauter. Zuletzt hatten große Verbrauchsländer wie die USA, Japan oder Indien den Ölverbund Opec+ aufgefordert, die Produktion stärker als beabsichtigt auszuweiten.

Seit Sommer steigern die 23 Länder ihre Förderung monatlich um 400 000 Barrel. Damit sollen die in der Pandemie ergriffenen Kürzungen schrittweise wettgemacht werden. Am Donnerstag beraten die Länder erneut über ihren kurzfristigen Kurs.

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