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Rohstoffe Ölpreise geben etwas nach

Ein hoher Anstieg der Benzinreserven in den USA belastete die Ölpreise. Mit Spannung werden neue Daten zu den US-Lagerbeständen am Mittwochnachmittag erwartet.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch etwas gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 48,60 US-Dollar. Das waren 24 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 20 Cent auf 45,40 Dollar.

Marktbeobachter erklärten die fallenden Ölpreise mit der jüngsten Entwicklung der Lagerbestände an Benzin in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen vergleichsweise starken Anstieg der Benzinreserven um 6,44 Millionen Barrel verzeichnet hat.

Steigende Reserven belasten in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Lagerbeständen erwartet. Diese werden am Ölmarkt stark beachtet und könnten für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen.

In der vergangenen Woche hatte der Ölpreis vom neuen Opec-plus-Deal Auftrieb bekommen. Am Donnerstagabend hatte sich die 23 Länder starke Allianz der Erdölexporteure darauf verständigt, ab Januar wieder etwas mehr Öl zu fördern. Beobachter waren zwar eher davon ausgegangen, dass die Fördermenge nicht erhöht wird, Doch dass die Opec plus zukünftig monatliche über Anpassungen berät wurde positiv bewertet.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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