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Rohstoffe Ölpreise geben etwas nach

Die Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus belastete die Kauflaune der Investoren. Sie warten gespannt auf das Opec-Plus-Treffen am Donnerstag.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Nach mehrjährigen Höchstständen zum Wochenauftakt zeigte sich am Ölmarkt im frühen Handel eine leichte Gegenreaktion. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 74,41 US-Dollar und damit 27 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 24 Cent auf 72,67 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf eine trübe Stimmung an den asiatischen Finanzmärkten, die auch die Ölpreise am Morgen etwas belastet hat. Die Verbreitung der als stärker ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus belastete die Kauflaune der Investoren. Es werden wieder neue Maßnahmen zur Eindämmung des Virus befürchtet.

Am Ölmarkt richtete sich das Interesse aber auch verstärkt auf ein Treffen von Vertretern des Ölverbunds Opec+, das als Videokonferenz am Donnerstag geplant ist. Es wird damit gerechnet, dass sich die in der Opec+ zusammengefassten Opec-Staaten gemeinsam mit anderen wichtigen Ölstaaten wie Russland auf eine Anhebung der Fördermenge im August einigen.
Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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