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Rohstoffe Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise wurden sowohl durch weitreichende Förderstopps im Golf von Mexiko gestützt als auch durch einen Streik von Ölarbeitern in Norwegen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Freitagmorgen leicht nachgegeben, hielten sich aber weiterhin auf hohem Niveau. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,23 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 7 Cent auf 41,12 Dollar.

Die Ölpreise wurden zuletzt sowohl durch weitreichende Förderstopps im Golf von Mexiko aufgrund des Wirbelsturms Delta gestützt als auch durch einen Streik von Ölarbeitern in Norwegen.

Nach Einschätzung des Marktstrategen Michael McCarthy vom Handelshaus CMC Markets glich dieser Einfluss die zuletzt vorherrschenden Sorgen bezüglich einer mangelnden Förderdisziplin des Ölkartells Opec aus. Hier war es teilweise zu Überschreitungen der vereinbarten Förderkürzungen gekommen.

Daneben gab es zuletzt Signale aus dem Weißen Haus, dass die stockenden Verhandlungen um ein neues US-Konjunkturpaket fortgesetzt werden könnten, nachdem sich US-Präsident Donald Trump zunächst kritisch gezeigt hatte. Laut Medienberichten telefonierte Finanzminister Steven Mnuchin diesbezüglich mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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