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Rohstoffe Ölpreise geben leicht nach

Es wird befürchtet, dass die neuen Corona-Gegenmaßnahmen auf der Rohölnachfrage lasten könnten. Die Maßnahmen dämpfen den Optimismus in zahlreichen großen Volkswirtschaften.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 49,96 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 29 Cent auf 46,70 Dollar.

In den vergangenen Wochen haben die Ölpreise kräftig zugelegt, da Forschungserfolge im Impfstoffbereich die Hoffnung auf eine absehbare Eindämmung der Corona-Pandemie genährt haben. Gedämpft wurde dieser Optimismus zuletzt durch neue Corona-Gegenmaßnahmen in zahlreichen großen Volkswirtschaften, darunter Deutschland. Die neuen Beschränkungen könnten auch auf der Rohölnachfrage lasten, wird befürchtet.

Schon am Vortag hatte das Ölkartell Opec seine Nachfrageprognose für das erste Quartal 2021 gesenkt. Trotzdem wollen die Förderländer ihre Produktion im kommenden Jahr Schritt für Schritt anheben. Die Opec hatte sich zusammen mit anderen großen Förderländern auf dieses vorsichtige Vorgehen geeinigt, da der Fortgang der Corona-Pandemie ungewiss ist.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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