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Rohstoffe Ölpreise geben leicht nach

Noch in der vergangenen Woche waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit Mitte März gestiegen. Aktuell notieren sie etwas niedriger.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Starke Impulse waren zunächst nicht zu verzeichnen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,44 US-Dollar. Das waren 12 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 64,34 Dollar.

Die Ölpreise rangieren zurzeit knapp unterhalb ihres höchsten Niveaus seit Mitte März. An der grundsätzlichen Lage am Ölmarkt hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert: Unterstützung erhalten die Preise von den Corona-Impfkampagnen in vielen Ländern. Das stärkt die Hoffnung auf weniger Beschränkungen des öffentlichen Lebens, mehr wirtschaftliche Aktivität und eine höhere Erdölnachfrage.

Eine ständige Bedrohung stellt hingegen die angespannte Corona-Lage in großen Ölverbrauchsländern wie Indien oder Brasilien dar. Hinzu kommt, dass der Ölverbund Opec+ sein Angebot beginnend mit Mai Zug um Zug ausweiten will. Das zusätzliche Rohöl trifft auf eine coronabedingt fragile Nachfrage. Einige Fachleute zweifeln daher an der Strategie der Opec+.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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