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Rohstoffe Ölpreise geben nach – Opec ohne neue Entscheidungen

In den USA wird die Zeit für den Beschluss eines neuen Konjunkturpaket knapp. Staatliche Unterstützung könnte die Öl-Nachfrage anregen. Die Ölpreise geben nach.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 42,40 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 20 Cent auf 40,86 Dollar.

Die Zeit, um ein neues US-Konjunkturpaket noch vor der Wahl im November zu beschließen, wird knapp. Die Sprecherin der Demokraten im US-Parlament, Nancy Pelosi, hat eine Einigungsfrist gesetzt, die in Kürze ausläuft. Staatliche Unterstützung könnte die Nachfrage nach Rohöl anregen, deren Ausblick vor dem Hintergrund der wieder stark steigenden Corona-Infektionszahlen ungewiss erscheint.

Beim Treffen der Ölminister des Ölkartells Opec am Montag wurde zudem keine neue Entscheidung zu der für Beginn des kommenden Jahres geplanten Produktionsausweitungen getroffen. Marktbeobachter rechneten zuletzt damit, dass die Opec ihre aktuellen Förderkürzungen angesichts der schwachen Nachfragesituation entgegen den Planungen zunächst beibehalten wird. Das entscheidende Treffen in großer Runde ist für Ende November geplant.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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