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Rohstoffe Ölpreise geben nach – US-Wahlen weiterhin offen

Joe Bidens Vorsprung belastet die Ölpreise im frühen Handel. Sein Fokus auf alternative Energien ist für die Ölmärkte eher negativ zu werten.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel nachgegeben. An den Finanzmärkten bleibt das offene Rennen um die US-Präsidentschaft das bestimmende Thema. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 40,50 US-Dollar. Das waren 73 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 71 Cent auf 38,74 Dollar.

In den USA hat weiterhin kein Kandidat die notwendige Zahl an Wahlmännern erreicht, um sich zum Präsidenten wählen zu lassen. Amtsinhaber Donald Trump kündigte bereits an, die Gerichte anrufen zu wollen. Zuletzt deutete vieles auf einen Sieg des Herausforderers Joe Biden hin.

Marktexperten hatten bereits angemerkt, dass Bidens Fokus auf alternative Energien eher negativ für die Ölmärkte zu werten sei. Zudem würde ein Präsident Biden die Chancen steigen lassen, dass der Iran wieder Zugang zum internationalen Markt bekommt. Ein erhöhtes Angebot würde die von der Coronakrise belasteten Preise zusätzlich unter Druck setzen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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