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Rohstoffe Ölpreise geben nach

Die zweite Corona-Welle bringt Nachfragerisiken mich sich und setzt damit den Ölpreisen zu. Daran kann auch das neue Corona-Hilfspaket in den USA nichts ändern.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Montag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 50,90 US-Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am vergangenen Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 47,96 Dollar.

Die Zustimmung des amtierenden Präsidenten Donald Trump zu einem neuen Corona-Hilfspaket konnte den Ölpreisen damit keinen Auftrieb verleihen. Trump hatte das vom Kongress mit überparteilicher Mehrheit beschlossene Konjunkturpaket nach einigem Zögern mit seiner Unterschrift in Kraft gesetzt.

Marktbeobachter erklärten die fallenden Ölpreise mit Nachfragerisiken durch die zweite Welle in der Corona-Pandemie. Diese hat in führenden Industriestaaten Einschränkungen der Mobilität zur Folge. Außerdem verwiesen sie auf einen jüngsten Beschluss der in dem Ölverbund Opec+ zusammengefassten Förderstaaten, der eine Anhebung der Fördermenge um 500.000 Barrel pro Tag ab Januar vorsieht.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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