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Rohstoffe Ölpreise geben nach

In Europa wurden die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung wieder eingeführt oder ausgeweitet. Das schürt die Sorgen vor einem Rückgang der Nachfrage nach Rohöl.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag wegen der Sorge vor einem Rückgang der Nachfrage gesunken. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Morgen 63,99 US-Dollar. Das waren 63 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fiel um 62 Cent auf 60,94 Dollar.

Am Ölmarkt blicken die Anleger besorgt auf die jüngste Entwicklung der Corona-Krise. Neue Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie schürten die Sorge vor einem Rückgang der Nachfrage nach Rohöl. So wurden Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung in Europa wieder eingeführt oder ausgeweitet. Unter anderem hat Deutschland in der vergangenen Nacht einen harten Lockdown über die Osterfeiertage beschlossen.

Beobachter wiesen aber darauf hin, dass am Markt nur kurzfristig eine geringere Nachfrage befürchtet werde. Längerfristig wird nach wie vor fest mit dem Erfolg der Corona-Impfungen und einem starken Anziehen der Weltwirtschaft gerechnet. Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklung in der Corona-Krise wird am Markt außerdem davon ausgegangen, dass die in der Opec+ organisierten Ölstaaten ihre Fördermenge kurzfristig nicht einschränken werden.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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