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Rohstoffe Ölpreise geben vor Opec-Treffen etwas nach

Am Mittwoch waren die Ölpreise nach einem starken Rückgang der Ölreserven in den USA gestiegen. Jetzt sprechen Marktbeobachter von einer Gegenbewegung.

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Am Freitag hatten Ergebnisse einer Konferenz des Ölkartells Opec noch für Auftrieb bei den Ölpreisen gesorgt. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Donnerstag vor einem Treffen des Ölkartells Opec in Wien leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 62,78 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 29 Cent auf 58,14 Dollar. Am Vortag waren die Ölpreise nach einem unerwartet starken Rückgang der Ölreserven in den USA deutlich gestiegen. Marktbeobachter sprachen nun von einer leichten Gegenbewegung.

Am Ölmarkt warten die Anleger auf Ergebnisse des Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Vor dem Treffen der zuständigen Minister an diesem Donnerstag und Freitag in Wien war nicht absehbar, ob sich die 14 Opec-Staaten und die 10 Kooperationspartner auf eine Verlängerung der derzeit geltenden Förderbeschränkung einigen können. Die 14 Opec-Mitglieder verhandeln am Donnerstag zunächst in kleiner Runde, am Freitag kommt dann die größere „Opec+“-Runde, zu der auch Russland gehört, zusammen.

Zuletzt hatte sich der russische Energieminister Alexander Nowak dafür ausgesprochen, eine Entscheidung über die künftige Förderpolitik zu vertagen. „Ich glaube, der kleinste gemeinsame Nenner ist eine Verlängerung bis Juni 2020“, sagt Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Eine Verlängerung für das gesamte Jahr 2020 wäre eine Überraschung. Eine noch stärkere Förderbeschränkung hält de la Rubia für unwahrscheinlich.

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