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Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach – Konjunktursorgen flammen wieder auf

Belastet wurden die Ölpreise durch die sich ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus und einen möglichen Kompromiss im Opec-Streit um Produktionsmengen.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel weiter gefallen und haben damit ihre Abschläge vom Vortag ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,23 Dollar. Das waren 24 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 71,49 Dollar.

Belastet wurden die Ölpreise in den vergangenen Tagen vor allen durch zwei Entwicklungen: Zum einen sorgt die sich rasch ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus an den Märkten für Verunsicherung. Vor allem asiatischen Ländern bereitet die ansteckendere Variante zunehmend Probleme. Es ist ungewiss, wie sich die Ausbreitung auf die konjunkturelle Entwicklung und damit auf die Erdölnachfrage auswirkt.

Ein zweiter Belastungsfaktor ist die Förderpolitik des Rohölverbunds Opec plus. Nachdem sich die 23 Länder zunächst nicht auf eine gemeinsame Strategie für das zweite Halbjahr einigen konnten, scheint sich jetzt eine Lösung abzuzeichnen. Diese jedoch könnte eine höhere Ölförderung als zunächst beabsichtigt nach sich ziehen. Das höhere Angebot würde auf eine coronabedingt fragile Nachfrage treffen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs

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