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Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach – Opec+ bemüht sich um Einigung

Unsicherheit belastet die Anleger, weil die Opec+ sich nicht auf eine Förderpolitik einigen konnte. Zudem schwächt die Coronakrise die Nachfrage.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Mittwoch weiter nachgegeben. Es herrscht weiter Verunsicherung wegen eines Disputs über die Förderpolitik des Ölverbunds Opec+. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 47,10 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 35 Cent auf 44,20 Dollar.

Anleger sind seit Tagen verunsichert, weil es dem Ölverbund Opec+ trotz intensiver Verhandlungen bisher nicht gelungen ist, sich auf eine Förderpolitik für das nächste Jahr zu einigen. Diskussionen soll es vor allem zwischen den Ölgiganten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geben. Der Konflikt ist ungewöhnlich, da die beiden Golf-Staaten normalerweise enge Verbündete sind.

Offensichtlich sind die Emirate grundsätzlich unzufrieden mit den Angebotsbeschränkungen der Opec+. Zurzeit sollen Vermittlungsbemühungen stattfinden. Der Verbund begrenzt seit längerem die Förderung seiner Mitgliedstaaten, um die Preise zu stabilisieren. Die Coronakrise hat die Ölnachfrage geschwächt und damit die Preise gedrückt. Jetzt steht zur Debatte, ob das Angebot Anfang 2021 wieder etwas steigen soll oder die derzeitigen Fördergrenzen noch einige Zeit gelten sollen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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