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Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach

Weitere Beschränkungen durch die Coronakrise würden die ohnehin fragile Erdölnachfrage treffen. Das ist an der Entwicklung der Ölpreise ablesbar.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre zu Wochenbeginn erlittenen Verluste leicht ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,34 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um zwölf Cent auf 39,42 Dollar.

Am Montag hatten die Rohölpreise deutlich nachgegeben. Ausschlaggebend war die allgemein schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Für Verunsicherung sorgten die vielerorts steigenden Corona-Neuinfektionen. Es geht die Furcht um vor weiteren größeren Corona-Beschränkungen mit harten wirtschaftlichen Folgen. Dies würde auch die ohnehin fragile Erdölnachfrage treffen.

Zusätzliche Belastung bringt die Ankündigung Libyens, die Ölförderung wieder hochfahren zu wollen. Ähnliche Ankündigungen hat es in der Vergangenheit allerdings schon öfter gegeben, ohne dass die Förderung bisher stark ausgeweitet worden wäre. Die Produktion des Landes ist aufgrund des jahrelangen Bürgerkriegs stark beeinträchtigt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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