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Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach

Der unklare Fortgang der Corona-Pandemie belastet die Rohölpreise. Weitere Beschränkungen durch Lockdowns würden die ohnehin fragile Nachfrage treffen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel wieder etwas gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 41,43 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 36 Cent auf 39,44 Dollar.

Die Erdölpreise tun sich zurzeit schwer, eine klare Richtung zu finden. Am Markt werden sowohl belastende als auch stützende Faktoren genannt. Für Belastung sorgt der unklare Fortgang der Corona-Pandemie. Insbesondere in Europa steigen derzeit die Neuinfektionen wieder. Das spricht gegen eine nachhaltige Erholung der Öl- und Benzinnachfrage.

Unterstützend wirkt dagegen die Förderpolitik des Ölverbunds Opec+. Der Verbund schränkt seine Rohölproduktion seit längerem ein, um die Preise in der Corona-Krise zu stützen. Bisher gelingt das recht gut, allerdings halten sich nicht alle Länder gleichermaßen an die Absprachen. Der Ölriese Saudi-Arabien drängt daher auf die Einhaltung der Vereinbarung.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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