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Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach

Mit der schlechten Stimmung an den US-Aktienmärkten erstarkt der Dollar. Marktbeobachter machen das für den schwächeren Ölpreis verantwortlich.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel weiter nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 42,71 US-Dollar und damit 45 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 40 Cent auf 40,58 Dollar.

Marktbeobachter machten den infolge der gestiegenen Unsicherheit an den Finanzmärkten stärkeren US-Dollar für die schwächeren Ölpreise verantwortlich. Da Öl international in Dollar gehandelt wird, steigen die Importkosten außerhalb des Dollar-Raums mit dem Wechselkurs. Das dämpft die Nachfrage.

Infolge der gestiegenen Zahl an Corona-Infektionen in Europa und der stockenden Verhandlungen über ein neues US-Konjunkturpaket war die Stimmung an den Börsen zuletzt schlechter. Der Dollar als Weltreservewährung profitierte hiervon.

Am Vortag hatten Lagerdaten die Ölpreise zeitweise gestützt: In den USA sind die Rohöllagerbestände laut Daten des Energieministeriums in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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