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Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach

Der Preisanstieg durch den Opec-Deal ist gebremst und die steigenden Corona-Zahlen besorgen die Anleger. Für Optimismus sorgt das Konjunkturpaket in Japan.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Im frühen Handel hielten sich die Verluste aber in Grenzen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 48,45 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 26 Cent auf 45,50 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den Preisrückgang mit der weiter hohen Zahl an Neuinfektionen in der Corona-Pandemie in führenden Industriestaaten. Zuletzt hatte sich die Lage in den USA wieder verschärft. Auch in Deutschland bleibt die Zahl der Neuinfektionen auf einem hohen Niveau. Hier wird auch über weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Kampf gegen die Pandemie diskutiert.

Gestützt wurden die Ölpreise hingegen durch Meldungen über ein neues Konjunkturpaket in Japan. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt will mit einem weiteren Konjunkturpaket die coronageplagte Wirtschaft ankurbeln. Ministerpräsident Yoshihide Suga kündigte ein Hilfspaket im Gesamtvolumen von 73,6 Billionen Yen (583 Mrd Euro) an, das sein Kabinett im Laufe des Tages verabschieden wolle.

In der vergangenen Woche hatte der Ölpreis vom neuen Opec-plus-Deal Auftrieb bekommen. Am Donnerstagabend hatte sich die 23 Länder starke Allianz der Erdölexporteure darauf verständigt, ab Januar wieder etwas mehr Öl zu fördern. Beobachter waren zwar eher davon ausgegangen, dass die Fördermenge nicht erhöht wird, Doch dass die Opec plus zukünftig monatliche über Anpassungen berät wurde positiv bewertet.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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