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Rohstoffe Ölpreise geben zum Wochenstart leicht nach

Beobachter sehen die Lage am Ölmarkt weiter kritisch. Ob die Opec unter diesen Bedingungen wie geplant die Förderkürzungen lockern wird, ist fraglich.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel geringfügig nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 42,85 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um zehn Cent auf 41,02 Dollar.

Zum Start der vergangenen Woche war US-Öl im Zuge der ungewissen Nachfragesituation angesichts weltweit wieder rapide steigender Corona-Neuinfektionen kurzzeitig unter die Marke von 40 US-Dollar gerutscht. Trotz der leichten Preiserholung seither zeichneten Marktbeobachter zuletzt kein optimistisches Bild der Marktlage.

Aus Sicht von Warren Patterson, Rohstoffexperte der Bank ING, wird das Ölkartell Opec seine für das nächste Jahr geplante Lockerung bestehender Förderkürzungen wahrscheinlich auf Eis legen müssen. Diese waren Anfang des laufenden Jahres vereinbart worden, um die Marktpreise zu stützen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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