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Rohstoffe Ölpreise legen leicht zu - US-Öl weiter unter 40 Dollar

Die Nachfrage nach Öl schwächelt nach wie vor durch die Coronakrise. Derweil belastet die wieder gestartete Ölförderung im Golf von Mexiko die Preise.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,83 US-Dollar. Das waren 12 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 11 Cent auf 39,54 Dollar. Damit blieb der Preis für amerikanisches Rohöl unter der Marke von 40 Dollar, die am Vortag unterschritten worden war.

Marktbeobachter zeigten sich trotz der leichten Preisaufschläge weiterhin skeptisch. Ein Grund lautet, die wieder anlaufende Ölförderung im Golf von Mexiko nach dem Wirbelsturm Delta treffe auf eine schwache Nachfrage. Diese wird weiterhin von der Coronakrise belastet.

Die Internationale Energieagentur IEA erwartet derweil, dass die Belastung am Ölmarkt noch lange anhalten wird. Nachdem die Nachfrage in diesem Jahr um acht Prozent eingebrochen sei, wird es aus Sicht der IEA bis 2023 dauern, bis das Vorkrisen-Niveau wieder erreicht ist. IEA-Chef Fatih Birol bekräftigte die Einschätzung, dass das Wachstum der Ölnachfrage im Verlauf des nächsten Jahrzehnts zum Erliegen kommen wird.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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