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Rohstoffe Ölpreise legen moderat zu

Die Ölpreise rangieren derzeit in der Nähe ihrer höchsten Stände seit gut einem Jahr. Preisauftrieb kam zuletzt aus den USA, wo das Winterwetter zu Problemen in der Ölversorgung führte.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Montag mit Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 63,02 Dollar. Das waren 88 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 79 Cent auf 60,05 Dollar.

Die Ölpreise rangieren derzeit in der Nähe ihrer höchsten Stände seit gut einem Jahr. Preisauftrieb kam zuletzt aus den USA, wo extrem kaltes Winterwetter zu logistischen Problemen in der Ölversorgung führte. Hinzu kommt der allgemeine Trend steigender Rohstoffpreise, was vor allem auf die Hoffnung konjunktureller Belebung infolge fortschreitender Corona-Impfungen zurückgeht.

Gut eine Woche vor dem nächsten Treffen des Ölverbunds Opec+ zeichnet sich noch keine einheitliche Linie für die künftige Förderpolitik ab. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge will der Ölriese Saudi-Arabien die Förderung konstant halten, während der zweite Ölgigant Russland die Förderung eher ausweiten will. Zurzeit trägt vor allem Saudi-Arabien mit verringerter Produktion zur Unterstützung der Preise bei.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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