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Rohstoffe Ölpreise legen nach Förderkürzung zu – WTI steigt über 50-Dollar-Marke

Die Ölpreise notieren in der Nähe ihrer Höchststände seit dem Corona-Crash. Eine überraschende Entscheidung von Saudi-Arabien stützt die Kurse.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre deutlichen Aufschläge vom Vortag leicht ausgebaut. Entscheidend ist der Entschluss des Ölverbunds Opec plus, die Förderung in den Monaten Februar und März unter dem Strich zu reduzieren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 53,91 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 13 Cent auf 50,06 Dollar.

Damit rangieren die Ölpreise in der Nähe ihrer höchsten Stände seit dem schweren Einbruch während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020. Auslöser der jüngsten Gewinne war die Entscheidung der Opec plus vom Dienstag, die Ölproduktion in den kommenden beiden Monaten zu reduzieren. Die Hauptlast trägt der Ölgigant Saudi-Arabien, während der zweite große Förderer Russland seine Produktion sogar leicht ausweiten darf.

Die Entscheidung dürfte Folge der angespannten Corona-Lage in vielen Ländern sein, die auf der Rohölnachfrage lastet. Der Entschluss kam nach einer längeren Debatte der Länder zustande, die sich abermals zunächst nicht einigen konnten.

Wie schon öfter zeigte sich letztlich Saudi-Arabien bereit, die Förderung deutlich zu reduzieren. Der Schritt war offenbar nicht mit den anderen Staaten abgesprochen. Russlands Vizeregierungschef Alexander Nowak sprach von einem „Neujahrsgeschenk“.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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