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Rohstoffe Ölpreise legen zu

Im frühen Handel am Dienstag legen die Ölpreise weiter zu. Die Unsicherheit vor der Zusammenkunft der Opec+ am Donnerstag ist angesichts der unklaren Lage hoch.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel zugelegt. Das Treffen des Ölverbunds Opec+, das am Donnerstag beginnt, rückt weiter in den Mittelpunkt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 63,16 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Erdöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) stieg um 37 Cent auf 60,12 Dollar.

Am Rohölmarkt gibt es seit Tagen nur noch ein Gesprächsthema: das Treffen des Rohölverbunds Opec+ ab diesem Donnerstag. Die Unsicherheit vor der Zusammenkunft ist angesichts der unklaren Lage hoch. So haben sich zwar die Konjunkturaussichten mit den fortschreitenden Corona-Impfungen verbessert. Die rasche Ausbreitung neuer Virus-Varianten bringt das Erholungsszenario jedoch ins Wanken.

Die Förderstaaten geben sich allerdings zuversichtlich: Der Wirtschaftsausblick und die Lage am Ölmarkt hätten sich gebessert, hatte Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo am Dienstag gesagt. Dies spricht dafür, dass einerseits die Opec+ ihre Förderung anheben könnte. Darüber hinaus könnte der Ölriese Saudi-Arabien auf seine freiwilligen Produktionskürzungen, die zur zusätzlichen Stützung des Markts ergriffen wurden, verzichten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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