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Rohstoffe Ölpreise liegen leicht im Plus

Die allgemein gute Stimmung an den Märkten gibt den Ölpreisen Auftrieb. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent notiert weiter über 50 Dollar.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Am Morgen gab es im Vergleich zum Vortag aber nur noch leichte Gewinne. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete zuletzt 51,16 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 15 Cent auf 48,15 Dollar.

In den letzten Handelstagen des Jahres profitierten die Ölpreise von einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten. Seit Beginn der Woche sorgte etwa das Brexit-Handelsabkommen für Kauflaune an den Börsen.

Gebremst wurden die Ölpreise aber durch die Aussicht auf ein höheres Angebot auf dem Weltmarkt. Die in dem Förderverbund Opec plus zusammengefassten Ölstaaten hatten zuletzt beschlossen, die Fördermenge ab Januar um täglich 500.000 Barrel auszuweiten.

Derweil hat Kambodscha mit der Ölförderung vor seiner Küste begonnen. Das in Singapur ansässige Öl- und Gasunternehmen KrisEnergy habe am Montag den ersten Tropfen Öl gefördert, teilte Ministerpräsident Hun Sen am Dienstag im Staatsfernsehen mit. Das Öl wurde vor Jahren im Golf von Thailand entdeckt, westlich der kambodschanischen Küstenprovinz Preah Sihanouk.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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