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Rohstoffe Ölpreise nach Talfahrt weiter stabilisiert

Die Ausnahmeregelungen bei den US-Sanktionen gegen den Iran hatten zu dem Einbruch bei den Ölpreisen geführt.

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Die Ölpreise haben sich nach ihrer rasanten Talfahrt weiter stabilisiert. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach einer rasanten Talfahrt weiter stabilisiert. Am Morgen blieben die Notierungen kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 66,23 US-Dollar. Das waren elf US-Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen geringfügig um einen Cent auf 56,24 Dollar.

Bis zum späten Dienstagabend waren die Ölpreise noch auf Talfahrt und konnten sich erst zur Wochenmitte stabilisieren. Seit Anfang Oktober hatte sich US-Öl um fast 20 Dollar verbilligt. Als Ursache für den Einbruch gelten vor allem zahlreiche Ausnahmeregelungen bei den US-Sanktionen gegen das Opec-Land Iran, die eine höhere Exportmenge des Landes ermöglichen.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken. Am Nachmittag stehen offizielle Lagerdaten der Regierung in Washington auf dem Programm, die am Ölmarkt für neue Impulse sorgen könnten.

Bereits am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche um rund 8,8 Millionen Barrel gestiegen waren.

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