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Rohstoffe Ölpreise notieren im Minus

Die Ölpreise verlieren leicht an Wert. Marktbeobachter sehen darin einen Folgeeffekt des stärkeren US-Dollars, der die ausländische Nachfrage drückt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel nachgegeben. Händler nannten den etwas stärkeren US-Dollar als Grund. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent 68,31 Dollar. Das waren 57 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Erdöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fiel um 60 Cent auf 64,79 Dollar.

Der festere Dollar übte moderaten Druck auf die Erdölpreise aus. Hintergrund sind Wechselkurseffekte: Steigt der Dollar, wird Rohöl rechnerisch teurer für Abnehmer außerhalb des Dollarraums. Das lastet auf deren Nachfrage und drückt meist auf das Preisniveau am Ölmarkt.

Die Ölpreise haben sich in den vergangenen Monaten deutlich von ihrem scharfen Einbruch in der ersten Corona-Welle vor etwa einem Jahr erholt. Zuletzt ließ der Schwung aber etwas nach. Ein Grund dafür sind konjunkturelle Risiken in der Europäischen Union, wo die Corona-Impfkampagne nicht erst seit der Aussetzung der Astra-Zeneca-Impfungen stockt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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