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Rohstoffe Ölpreise notieren im Minus

Die Preise für Brent und WTI geben nach. Die ausgefallene, wichtige Ölpipeline in den USA soll bis Ende der Woche wieder weitgehend laufen.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,72 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 55 Cent auf 64,37 Dollar.

Eine nach einem Cyberangriff ausgefallene US-Ölpipeline soll nach Angaben des Betreibers bis Ende der Woche wieder weitgehend laufen. Der Ausfall der Pipeline, über den ein großer Teil der Ölversorgung der amerikanischen Ostküste läuft, hat am Erdölmarkt bisher nur zeitweise für steigende Preise gesorgt. Ein längerer Ausfall dürfte jedoch zu Engpässen in der Benzin- und Dieselversorgung führen.

„Eine längere Unterbrechung der Pipeline hätte weitreichende Auswirkungen auf den Ölmarkt – nicht nur in den USA, auch in Europa“, prognostizieren die Rohstoffexperten der Commerzbank. So würden die USA die fehlenden Mengen Benzin auch in Europa nachfragen. „In der Folge könnten also auch hier die Benzinpreise steigen.“

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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