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Rohstoffe Ölpreise notieren kaum verändert

Nach den Fortschritten im Suezkanal richten sich die Blicke am Ölmarkt auf das geplante Treffen der Opec plus. Ein Konsens dürfte die Preise stützen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Dienstag nur wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Morgen 64,85 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig um sieben Cent auf 61,49 Dollar.

Im Suezkanal beginnt sich die Lage wieder zu normalisieren. Tagelang hatte ein Riesenfrachter die Durchfahrt einer der wichtigsten Wasserstraßen versperrt. Die ersten Schiffe hätten bereits am frühen Montagabend Kurs aufgenommen, sagte Osama Rabie, Leiter der Kanalbehörde, nach Medienberichten in Kairo. Demnach sollen bis zum Morgen mehr als 100 Schiffe ihre Wartepositionen verlassen haben, um den Kanal zu durchqueren. Allerdings kann es nach Angaben von Reedereien noch Tage dauern, bis sich die gesamte Warteschlange aufgelöst haben wird.

Am Ölmarkt richten sich die Blicke mittlerweile verstärkt auf ein für diesen Donnerstag geplantes Online-Treffen der Opec mit den in der Opec plus verbündeten Förderstaaten, darunter Russland. Am Markt wird damit gerechnet, dass der Ölverbund an der bestehenden Förderbegrenzung festhält, um die Ölpreise zu stützen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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