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Rohstoffe Ölpreise sind weiter im Höhenflug

Die Ölpreise erreichen erneut Höchstmarken von vor einem Jahr. An den Gründen für den Höhenflug hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise legten am Donnerstagmorgen weiter zu und erreichten erneut rund einjährige Höchstmarken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Spitze im frühen Handel bis zu 67,49 Dollar, der Preis für amerikanisches Erdöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) stieg bis auf 63,57 Dollar. Das waren jeweils die höchsten Preise seit Anfang 2020.

Am Morgen wurde für ein Fass Brent-Öl 67,27 Dollar bezahlt und damit vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel WTI lag mit 63,42 Dollar auf Vortagsniveau.

An den Gründen für den Höhenflug hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert. Auf der Nachfrageseite treibt die Hoffnung auf konjunkturelle Besserung, gestützt durch zunehmende Corona-Impfungen und die Aussicht auf weniger Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

Angebotsseitig hilft die begrenzte Förderung durch große Anbieter wie Saudi-Arabien, die Preise nach unten hin abzusichern. Hinzu kamen am Mittwoch Erdöldaten aus den USA, die eine deutlich verminderte Produktion ergaben. Grund dürfte vor allem der jüngste Wintereinbruch mit extrem niedrigen Temperaturen gewesen sein, der schwere Folgen für den Energie- und Ölsektor hatte.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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