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Rohstoffe Ölpreise sind zum Wochenauftakt deutlich im Aufwind

Die gute Stimmung an den asiatischen Märkten beflügelt die Ölpreise. Brent und WTI rangieren nahe der höchsten Stände seit ungefähr einem Jahr.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Montag mit deutlichen Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,53 US-Dollar. Das waren 1,11 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Erdöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,08 Dollar auf 62,58 Dollar.

Angetrieben wurden die Erdölpreise durch die gute Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Hinzu kam der etwas schwächere Dollar, der den in der US-Währung gehandelten Rohstoff für Anleger außerhalb des Dollarraums günstiger werden ließ. Zurzeit rangieren die Ölpreise in der Nähe ihrer höchsten Stände seit gut einem Jahr.

Im Laufe der Woche rückt zunehmend die Förderpolitik des großen Ölverbunds Opec+ in den Mittelpunkt. Der Zusammenschluss muss über seine künftige Produktion entscheiden. Derzeit wird das Angebot künstlich knapp gehalten, um die Rohölpreise zu stützen, da die Nachfrage durch die Coronakrise geschwächt ist.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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