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Rohstoffe Ölpreise sinken deutlich

Kurz vor den wichtigen US-Wahlen am Dienstag wurden die Rohölmärkte von den sich verschlechternden Nachfrage-Aussichten in der Corona-Krise belastet.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben zum Wochenstart kräftig nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montagmorgen mit 36,65 US-Dollar 1,29 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,36 Dollar auf 35,43 Dollar. Die generelle Abwärtsbewegung hatte bereits Mitte Oktober eingesetzt, damals lag der Preis für US-Öl noch bei 40 Dollar.

Kurz vor den wichtigen US-Wahlen am Dienstag wurden die Rohölmärkte von den sich verschlechternden Nachfrage-Aussichten in der Corona-Krise belastet. In Europas größter Volkswirtschaft Deutschland gelten seit den frühen Morgenstunden erneut Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ähnlich verhält es sich in vielen anderen europäischen Staaten.

Aus Sicht der Rohstoffexperten des Handelshauses Oanda erschwert die hohe Unsicherheit eine Entscheidung des Ölkartells Opec über die künftige Förderung. Mit raschen Beschlüssen sei trotz des jüngsten Preisrutsches eher nicht zu rechnen. Lediglich ein Abfallen des Preises für Brent-Öl unter die Marke von 35 Dollar würde die Opec demnach zum Handeln zwingen. Regulär treffen sich die Minister des Kartells Ende November.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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