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Rohstoffe Ölpreise sinken leicht - Abwärtstendenz auch auf Wochensicht

Der saudische Energieminister Abdulaziz bin Salman bekräftigte, dass die Opec plus die richtige Entscheidung getroffen habe, die Fördermenge auszuweiten.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Freitag leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,89 US-Dollar. Das waren 31 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 17 Cent auf 59,43 Dollar.

Auch auf Wochensicht sind die Ölpreise gesunken. Am Markt wurde auf Aussagen aus Saudi-Arabien verwiesen. Das führende Opec-Land verteidigte den jüngsten Beschluss der in der Opec plus zusammengefassten Förderstaaten zur schrittweisen Ausweitung der Fördermenge. Am Donnerstagabend hatte der saudische Energieminister Abdulaziz bin Salman bekräftigt, dass die Opec plus die richtige Entscheidung getroffen habe.

In der vergangenen Woche hatte die Opec plus nach monatelangem Festhalten an einem Förderlimit ihren Kurs für viele Experten überraschend geändert. Für die Monate Mai, Juni und Juli will die aus 23 Staaten bestehende Öl-Allianz trotz der Unwägbarkeiten der Corona-Krise ihre Produktion steigern.

Im Mai und Juni sollen 350.000 Barrel am Tag mehr auf den Markt gebracht werden, im Juli dann 450.000 Barrel.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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