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Rohstoffe Ölpreise sinken – Nachfrage könnte wieder zurückgehen

Meldungen über eine geplante Einschränkung des Flugverkehrs zur Eindämmung der Corona-Pandemie wecken Zweifel an einer Erholung der Öl-Nachfrage. Das setzt die Preise unter Druck.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. Im frühen Handel hielten sich die Verluste aber in Grenzen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 55,37 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 19 Cent auf 52,15 Dollar.

Erneut wurden die Ölpreise durch eine insgesamt trübe Stimmung an den Finanzmärkten mit nach unten gezogen. An den Aktienbörsen zeigte sich eine Kurskorrektur, die am Morgen die asiatischen Märkte belastet hat. Für Verkaufsdruck sorgte vor allem die Verbreitung von gefährlichen Mutanten des Corona-Virus und die damit verbundenen schärferen Beschränkungen der Mobilität im Kampf gegen die Verbreitung der Pandemie.

Am Ölmarkt reagierten die Anleger unter anderem besorgt auf Meldungen über geplante Einschränkungen des Flugverkehrs, um die Ausbreitung der Virus-Mutanten zu bremsen. Dies könnte die für das laufende Jahr erwartete Erholung der Nachfrage nach Treibstoffen bremsen und den Handel mit Rohöl belasten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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