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Rohstoffe Ölpreise sinken weiter

Die unklare Lage über das Atomabkommen mit dem Iran wirkt sich weiter auf die Ölpreise aus. Ein Verhandlungserfolg würde das weltweite Ölangebot wieder steigern.

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Am Dienstagabend waren die Erdölpreise um rund eineinhalb Dollar gefallen. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent kostete am Morgen 68,08 US-Dollar. Das waren 63 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 64 Cent auf 64,85 Dollar.

Am Dienstagabend waren die Erdölpreise um rund eineinhalb Dollar gefallen. Auslöser waren Äußerungen zu den Verhandlungen über eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran: Ein russischer Gesandter hatte von bedeutenden Fortschritten in den Gesprächen berichtet, zugleich aber auch von offenen Fragen gesprochen. Mit einem Verhandlungserfolg könnte der Wegfall von Sanktionen gegen Iran verbunden sein, was dessen Ölexport und damit das weltweite Ölangebot steigern würde.

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China versuchen derzeit, den Iran und die USA zur Einhaltung des Abkommens zu bewegen. Die USA waren 2018 aus der Vereinbarung ausgestiegen und hatten harte Sanktionen verhängt, die den Ölförderstaat Iran in eine schwere Wirtschaftskrise stürzten. Der Iran hat sich seinerseits nicht mehr an alle Bedingungen des Abkommens gehalten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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