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Rohstoffe Ölpreise stehen weiter unter Druck

Die Ölpreise geben am Donnerstag erneut nach. Lagerdaten und Äußerungen der IEA deuten auf einen Anstieg der Bestände hin, was die Preise drückt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel weiter nachgegeben. Am Markt war die Rede von Sorgen wegen eines zu hohen Angebots. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Morgen 67,75 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fiel um 22 Cent auf 64,38 Dollar.

Nach starken Preisanstiegen im laufenden Jahr haben die Erdölpreise zuletzt etwas an Boden verloren. Hierzu trugen zum einen Äußerungen der Internationalen Energieagentur IEA vom Vortag bei. Die IEA trat Prognosen einiger Rohstoffanalysten entgegen, die am Erdölmarkt teils starke Preisanstiege erwarten. Dagegen verwies die Organisation auf ein reichliches Angebot.

Auch neue Lagerdaten aus den USA deuteten in diese Richtung. Die Erdölvorräte stiegen nach Regierungsdaten vom Vortag weiter an. In den Wochen zuvor waren die Bestände stark gestiegen, vor allem als Folge des extrem kalten Winterwetters in den USA im Februar.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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