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Rohstoffe Ölpreise steigen – Lagerbestände in den USA im Fokus

Die Öl-Reserven in den USA sind ein wichtiger Marktindikator. Am Nachmittag gibt die US-Regierung offizielle Daten für die vergangene Woche bekannt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach Meldungen über einen Rückgang der US-Ölreserven gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 56,30 US-Dollar. Das sind 39 Cent mehr als am Dienstag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 38 Cent auf 52,99 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl um 5,27 Millionen Barrel verzeichnet hat. Sinkende Reserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein geringeres Angebot sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Im weiteren Handelsverlauf bleibt die Entwicklung der US-Reserven ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet. Bei den offiziellen Kennzahlen rechnen Analysten mit einem Zuwachs der Reserven um 1,5 Millionen Barrel.

Die Daten der Regierung in Washington werden am Markt stark beachtet. Sie können von den API-Zahlen abweichen und für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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