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Rohstoffe Ölpreise steigen leicht

Obwohl es keine starken Impulse gab, konnten die Ölpreise im Frühhandel zulegen. Leichter Preisauftrieb kam von dem etwas schwächeren Dollar.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Starke Impulse gab es zunächst jedoch nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 55,01 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls leicht auf 52,29 Dollar.

Am Markt war von einem ruhigen Handel die Rede. Leichter Preisauftrieb kam von dem etwas schwächeren Dollar. In den Wochen zuvor hatte der Dollar dagegen spürbar zugelegt, was die Ölpreise belastet hatte. Da Erdöl in der US-Währung gehandelt wird, beeinflussen Wechselkursschwankungen die Nachfrage aus Ländern, die nicht mit dem Dollar zahlen. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Nachfrage von dort.

Der zweite große Einflussfaktor bleibt die Corona-Pandemie. Hatten die Ölpreise bis vor kurzem noch von der Aussicht auf flächendeckende Impfungen profitiert, belastet seit einigen Tagen die vielerorts angespannte Corona-Lage. Nicht nur die erwartete Nachfrage, auch die allgemeine Finanzmarktstimmung wird dadurch gedämpft. Erdöl gilt als besonders risikosensible Anlageform.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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