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Rohstoffe Ölpreise steigen vor Opec-Treffen

Im Handel am Donnerstag steigen die Ölpreise, bevor der Rohölverbund über seine künftige Förderpolitik berät. Es wir mit einer Anhebung der Förderung gerechnet.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Donnerstag vor einem wichtigen Treffen des Ölverbunds Opec+ gestiegen. Am Markt wird überwiegend mit einer Anhebung der Förderung gerechnet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,59 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Erdöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 42 Cent auf 61,70 Dollar.

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Opec+. Der Rohölverbund berät über seine künftige Förderpolitik. Angesichts einer allgemein erwarteten Konjunkturerholung rechnen viele Analysten mit einer Ausweitung der Produktion, die wegen der Corona-Pandemie seit längerem künstlich begrenzt wird. Allerdings gibt es noch keine einheitliche Position unter den Förderstaaten.

Der Ölgigant Saudi-Arabien tritt Medienberichten zufolge für ein vorsichtiges Vorgehen ein, während das ebenfalls sehr bedeutsame Russland die Produktion etwas stärker anheben will. Russlands Ölminister Alexander Nowak begründet die Position seines Landes mit der Lage am Ölmarkt, die sich wesentlich verbessert habe. Neben der Produktion des gesamten Verbunds geht es auch um die Frage, wie Saudi-Arabien mit seiner unilateralen Produktionskürzung, die zur zusätzlichen Marktstützung vorgenommen wurde, verfahren will.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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