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Rohstoffe Ölpreise steigen weiter

Um 61 Cent ist der Ölpreis für einen Barrel der Nordseesorte Brent gestiegen. Marktbeobachter erklären diesen hohen Anstieg mit der Sorge vor Förderausfällen in den Ölgebieten im Norden des Iraks.

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Der nordirakische Kurden-Präsident Massud Barsani hatte seinen Einheiten grünes Licht gegeben, um angreifende irakische Truppen mit „aller Kraft“ zu attackieren. Quelle: dpa

Singapur/Frankfurt Die Ölpreise sind auch am Montag zunächst weiter gestiegen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 57,78 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 42 Cent auf 51,87 Dollar. Der US-Ölpreis erreichte damit den höchsten Stand seit Ende September.

Marktbeobachter erklärten den weiteren Anstieg der Ölpreise mit der Sorge vor Förderausfällen in den Ölgebieten im Norden des Iraks. Der nordirakische Kurden-Präsident Massud Barsani hatte seinen Einheiten grünes Licht gegeben, um angreifende irakische Truppen mit „aller Kraft“ zu attackieren. Der Oberbefehlshaber der kurdischen Peschmerga-Streitkräfte reagierte damit auf ein Vorrücken von Truppen der Zentralregierung aus Bagdad in der ölreichen Provinz Kirkuk, die von den Kurden für sich beansprucht und kontrolliert wird.

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