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Rohstoffe Ölpreise steigen zum Wochenbeginn leicht

Die Wahl eines Hardliners zum neuen iranischen Präsidenten macht es unwahrscheinlicher, dass das Land sein Ölangebot ausweiten kann. Das stabilisiert die Preise.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Montag mit moderaten Aufschlägen in die Woche gestartet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 73,69 Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 25 Cent auf 71,89 Dollar.

Unterstützung erhielten die Preise durch den Wahlausgang im Iran und den nach wie vor ergebnislosen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Die iranische Präsidentschaftswahl erbrachte das weithin erwartete Ergebnis: Der neue Präsident Ebrahim Raeissi ist ein erzkonservativer Kleriker, der von den iranischen Hardlinern unterstützt wird.

Auf dem Ölmarkt wird erwartet, dass die Wahl Raeissis die Atomverhandlungen zumindest nicht vereinfacht, möglicherweise sogar erschwert. Damit wird das Szenario eines größeren Ölangebots aus dem Iran unwahrscheinlicher. Hintergrund sind die derzeit geltenden US-Sanktionen, die wohl erst im Fall einer Verhandlungslösung gelockert würden.
Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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