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Rohstoffe Ölpreise verzeichnen leichtes Minus

Die Preise für Brent und WTI sind leicht gesunken, bleiben aber weiter auf hohem Niveau. Bewegung herrscht allen voran auf der Angebotsseite.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gesunken. Sie bewegen sich aber weiter in der Nähe ihrer Höchstwerte seit gut einem Jahr. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,13 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank in ähnlichem Ausmaß auf 58,34 Dollar.

Leicht belastet wurden die Ölpreise durch die zuletzt etwas vorsichtigere Stimmung an den Aktienmärkten. Hinzu kamen Lagerdaten aus den USA: Zwar sind die Erdölbestände in der vergangenen Woche nach Daten vom Mittwoch gefallen. Die Benzinbestände stiegen aber auf den höchsten Stand seit dem Sommer.

Unterstützt werden die Erdölpreise durch ein Gemisch aus knappem Angebot und der Erwartung steigender Nachfrage. Auf der Angebotsseite begrenzt der Ölgigant Saudi-Arabien die Förderung. Gleichzeitig besteht die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage, soweit die Corona-Impfkampagnen zu weniger Beschränkungen und stärkerem Wirtschaftswachstum führen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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