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Rohstoffe Rohölpreise ziehen leicht an

Gestützt werden die Preise durch einen etwas schwächeren Wechselkurs des Dollars. Doch Marktteilnehmer rechnen weiterhin mit relativ niedrigen Notierungen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 40,79 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 30 Cent auf 38,86 Dollar.

Gestützt wurden die Rohölpreise zuletzt durch einen wieder etwas schwächeren Wechselkurs des Dollars. Die Weltreservewährung hatte zuvor wegen der steigenden Unsicherheit infolge der sich verschärfenden Corona-Lage angezogen. Da Öl international in Dollar gehandelt wird, sinken die Importpreise von Ländern außerhalb des Dollarraums bei fallenden Wechselkursen. Das stützt die Nachfrage.

Davon abgesehen werden die Preise mittelfristig wohl recht niedrig bleiben. Neben den weltweit steigenden Corona-Infektionszahlen gibt es weiter keine Einigung auf ein neues US-Konjunkturpaket. Ein neues Hilfspaket würde die größte Volkswirtschaft der Welt stützen und damit auch die Nachfrage nach Rohöl in den USA stärken.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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