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Rohstoffe Trotz Versorgungsengpässen: Ölpreise geben weiter nach

Nach dem deutlichen Verfall am Vortag notieren die Preise für Brent und WTI wieder leicht im Minus. In den USA kommt es wieder zu Panikkäufen.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Freitag etwas gesunken. Meldungen über Engpässe bei der Versorgung mit Benzin in Teilen der USA konnten den Notierungen vorerst keinen neuen Auftrieb verleihen.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,96 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank ebenfalls geringfügig um zwei Cent auf 63,80 Dollar.

Im Verlauf der Handelswoche sind die Ölpreise zum Teil kräftig gestiegen, nachdem eine wichtige Ölpipeline in den USA nach einem Cyberangriff ausgefallen war. Am Donnerstag gaben die Notierungen aber wieder deutlich nach, nachdem die Betreibergesellschaft der Pipeline den Betrieb schrittweise wieder aufgenommen hat.

Der Cyberangriff auf die größte Benzin-Pipeline der USA steht weiter im Mittelpunkt des Interesses am Ölmarkt. Trotz der schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs ist es am Donnerstagabend (Ortszeit) an der Ostküste der USA erneut zu Panikkäufen und Engpässen an Tankstellen gekommen. Besonders schwer betroffen war die Hauptstadt Washington, obwohl US-Präsident Joe Biden die Amerikaner dazu aufrief, kein Benzin zu horten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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