Safthersteller Valensina: Hauptgesellschafter Mocken vor Teilausstieg

Exklusiv

Valensina-Hauptgesellschafter Wilfried Mocken verhandelt aktuell „mit mehreren reichen Familiengesellschaften“ über den Teilverkauf des Saftherstellers.

Screenshot der Valensina-Internetseite Quelle: Screenshot

„Ich will mit Valensina weiter wachsen, vor allem in Benelux, Österreich und der Schweiz. Doch dieses Wachstum werden wir allein nicht stemmen können“, begründete Mocken den Teilverkauf gegenüber der WirtschaftsWoche. Derzeit diskutiere er mit Interessenten die künftige Strategie des in Mönchengladbach ansässigen Unternehmens. „Bis Mitte Februar soll der Plan stehen“, so Mocken. Er hält 85 Prozent am Unternehmen, 15 Prozent besitzt Sohn Tino. Mocken ist auch Generalbevollmächtigter von Underberg.

Berichte über den möglichen Ausstieg der Familie hatten Gläubiger der 65 Millionen Euro schweren Anleihe Sorgen gemacht. Der Kurs fiel vor einer Woche zeitweise um mehr als 25 Prozentpunkte. „Wir wollen möglichst die Mehrheit an Valensina behalten“, bekräftigt Mocken. Zunächst prüfe man, wie viel Geld für die neuen Ziele nötig sei. Davon hänge ab, wie viele Anteile verkauft würden. „Falls wir dennoch die Mehrheit von Valensina verkaufen, steht den Anleihegläubigern das Recht auf Kündigung zu.“

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