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Sprachlern-Anbieter Babbel verschiebt überraschend Börsengang

Das 2007 gegründete Berliner Start-up hatte bis zu knapp 13 Millionen Aktien in einer Preisspanne zwischen 24 bis 28 Euro angeboten. Quelle: PR

Das Berliner Unternehmen Babbel geht nun vorerst doch nicht an die Börse. Als Grund nannte es die derzeit ungünstigen Marktbedingungen. Das klang vor wenigen Wochen noch anders.

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Der deutsche Sprachlern-Anbieter Babbel hat seinen Börsengang überraschend auf Eis gelegt. Man habe gemeinsam mit den Aktionären beschlossen, das Vorhaben aufgrund der derzeit ungünstigen Marktbedingungen zu verschieben, teilte das Berliner Unternehmen am Dienstagabend mit. Mittelfristig werde aber weiterhin eine Notierung an der Frankfurter Börse angestrebt. Die Erstnotierung der Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) war ursprünglich für diesen Freitag geplant.

Das 2007 gegründete Berliner Start-up hatte bis zu knapp 13 Millionen Aktien in einer Preisspanne zwischen 24 bis 28 Euro angeboten. Die Zeichnungsfrist sollte bis zum 22. September laufen. Babbel hatte damit eine Börsen-Bewertung von bis zu 1,26 Milliarden Euro angestrebt. Vorstandschef Arne Schepker hatte vor knapp einer Woche noch erklärt, er sei mehr als zufrieden mit der Resonanz der Investoren und der Zeitpunkt für den Börsengang sei richtig.

Am Montag hatte eine der beteiligten Banken erklärt, im Orderbuch lägen nun so viele Aufträge vor, dass das geplante Emissionsvolumen einschließlich der Platzierungsreserve damit abgedeckt sei.

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Aktien wollte Babbel das Geschäft mit Firmenkunden ausbauen und weiter in die USA expandieren.

Mehr zum Thema: Mit den Emissionserlösen wollte Babbel weiter wachsen – und Übernahmen in Lateinamerika und Asien stemmen. Ein Interview mit dem Chef vor zwei Wochen, als der Börsengang noch stattfinden sollte.

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