WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Staatsanleihen Anleger machen weiter Druck auf Italien

Der Druck auf Italien hält an, erneut trennten sich Investoren von Staatsanleihen. Die Renditen der zwei-, fünf- und zehnjährigen Bonds legten zu. Auslöser war die Enttäuschung der Anleger über den EU-Schuldengipfel.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Anleger haben sich erneut von italienischen Bonds getrennt. Quelle: dapd

Frankfurt Aus Enttäuschung über die aus ihrer Sicht unzureichenden Beschlüsse des EU-Schuldengipfels haben sich Anleger am Montag erneut von italienischen Staatsanleihen getrennt. Die Renditen der zwei-, fünf- und zehnjährigen Bonds legten zu. Daran änderten weder die leicht rückläufigen Renditen bei der Auktion einjähriger Bonds noch angebliche Stützungskäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) etwas. Parallel dazu verteuerte sich die Absicherung eines zehn Millionen Euro schweren Pakets italienischer Staatspapiere um 24.000 auf 555.000 Euro. Vor diesem Hintergrund rutschte der Mailänder Aktienindex um zwei Prozent ab.

„Es ist schön, dass sie sich auf koordinierte Richtlinien zur Steuerpolitik geeinigt haben, aber dies löst die grundlegenden Probleme der Schuldenkrise nicht“, sagte Investec-Volkswirtin Victoria Cadman. „Wir sind indifferent bei der Frage, ob diese Beschlüsse irgendeinen Effekt haben.“ Andere Börsianer kritisierten, dass sich die EZB weiterhin weigere, Staatsanleihen von kriselnden Staaten in großem Stil aufzukaufen.

Im Sog Italiens zogen auch die spanischen Renditen und CDS an. Der Leitindex der Aktienbörse Madrid rutschte um knapp zwei Prozent ab.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%