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Staatsausgaben Macrons Sozialprogramme beunruhigen Frankreichs Anleihemärkte

Neue Sozialprogramme könnten das französische Staatsdefizit ausweiten, befürchten Experten. An den Anleihemärkten sorgt das für Unruhe.

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Frankreich: Macrons Sozialprogramme beunruhigen Anleihemärkte Quelle: AP

Frankfurt Pläne für höhere Staatsausgaben in Frankreich sorgen für Unruhe an den dortigen Anleihemärkten. Der Risikoaufschlag für die zehnjährigen französischen Titel auf die ebenso lang laufenden Bundesanleihen weitete sich am Dienstag auf 47,5 Basispunkte aus und erreichte damit den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren. „Die Maßnahmen der Regierung in Paris lassen darauf schließen, dass sich das Staatsdefizit 2019 ausweitet und sich die finanzielle Position Frankreichs schwächt“, sagte Commerzbank-Analyst Rainer Guntermann.

Der französische Präsident Emmanuel Macron will mit sozialen Maßnahmen auf die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen die Steuerpläne der Regierung reagieren. So soll der Mindestlohn um 100 Euro pro Monat steigen. Ruheständler, die eine Rente unter 2000 Euro beziehen, sollen von Steuererhöhungen ausgenommen werden. Zudem soll auf die Wiedereinführung der Vermögenssteuer verzichtet werden.

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