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Stahlkonzern Thyssen-Krupp-Aktie fällt auf tiefsten Stand seit sieben Jahren

Die Aktien von Thyssen-Krupp leiden unter den Spekulationen rund um die Stahlfusion mit Tata Steel. Die Gespräche sollen in den nächsten Tagen weitergehen.

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Thyssen-Krupp: Aktienkurs auf Sieben-Jahres-Tief Quelle: Reuters

Frankfurt Spekulationen über ein Aus der Pläne von Thyssen-Krupp, das Stahlgeschäft mit Tata Steel zusammenzulegen, haben die Aktien des Essener Konzerns am Montag auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gedrückt. Die im Dax notierten Titel rutschten um bis zu 4,5 Prozent auf 11,72 Euro ab. Aktien von Tata Steel büßten 1,8 Prozent ein.

Ein Händler sagte, Bedenken der EU-Kommission seien nichts Neues, jedoch sei nach wie vor unklar, wie es weitergehe. Die Zeitung „Financial Times“ hatte unter Berufung auf Insider berichtet, dass eine Untersagung der Pläne zunehmend wahrscheinlich sei – es sei denn, die Konzerne würden bei ihren Zugeständnissen nachlegen.

Thyssen erklärte, in den kommenden Tagen sei ein weiteres Gespräch mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zur Bewertung der Transaktion geplant.

Zu der negativen Grundstimmung bei Anlegern von Stahlaktien trug auch eine Produktionskürzung des Branchenprimus Arcelor-Mittal bei. Dessen Titel verloren in Paris 3,8 Prozent auf 18,02 Euro. Salzgitter-Papiere gaben im deutschen Nebenwerteindex MDax 2,5 Prozent auf 28,59 Euro nach. Arcelor-Mittal will die jährliche Stahlproduktion in Europa um drei Millionen Tonnen kürzen.

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