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Stopp der Kampfjet-Auslieferung Konflikt mit den USA belastet die Lira

Nach den Kommunalwahlen in der Türkei wird die Lira nun zusätzlich durch den USA-Konflikt belastet. Ein neues Börsenbeben ist nicht auszuschließen.

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Ein Dollar kostet nun 5,60 Lira. Quelle: Reuters

Istanbul Der Streit zwischen der Türkei und den USA über den Kauf eines russischen Luftabwehrsystems lastet auf der türkischen Währung. Ein Dollar verteuerte sich am Dienstag um 2,1 Prozent auf 5,60 Lira. Die US-Regierung stoppte wegen des Konflikts die Lieferung von Kampfjet-Ausrüstung an die Türkei.

Es war der erste konkrete Schritt der USA, die Lieferung der F-35-Jets an den Nato-Verbündeten zu unterbinden. Die Regierung in Ankara hat die Kritik der Nato-Verbündeten an dem 2017 angekündigten Kauf zurückgewiesen.

Die Lira war schon in den vergangenen Tagen in Turbulenzen geraten, nachdem 2018 nur mit Mühe eine Währungskrise eingedämmt worden war. Auslöser der neuen Unsicherheiten von Anlegern waren die Kommunalwahlen in der Türkei, bei der Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Wahlschlappe erlitt.

Experten sehen das tief in der Rezession steckende Land vor einer ungewissen Zukunft und schließen ein erneutes Börsenbeben nicht aus.

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