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Südamerika Soja wird wegen Trockenheit teurer

Die anhaltende Trockenheit in Südamerika verteuert Sojabohnen und Mais. Die US-Kontrakte auf diese Futter- und Lebensmittel legten jeweils mehr als ein Prozent auf 11,45 beziehungsweise 5,91 Dollar je Scheffel zu.

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Die Preise für Soja ziehen wegen der Dürre in Südamerika an. Quelle: dpa

Frankfurt Die Furcht vor Ernteausfällen in Brasilien und Argentinien hat die Preise für Sojabohnen und Mais am Montag in die Höhe getrieben. Die US-Kontrakte auf diese Futter- und Lebensmittel legten jeweils mehr als ein Prozent auf 11,45 beziehungsweise 5,91 Dollar je Scheffel zu.

Vor allem bei Mais müsse mit weiteren Preisaufschlägen gerechnet werden, da zu der Trockenheit in Südamerika die weltweit niedrigen Lagerbestände hinzukämen, betonte Analystin Lynette Tan von Phillip Futures. „Bei Weizen sind wir angesichts des reichen Angebots dagegen pessimistischer.“ Der US-Getreide-Future notierte dennoch 1,2 Prozent höher bei 5,905 Dollar.

Im Fahrwasser der steigenden Notierungen für Sojabohnen und Sojaöl zog auch Palmöl an. Eine Tonne dieses als Lebensmittels und Biokraftstoff verwendeten Pflanzenfetts kostete mit 3020 Ringgit (728 Euro) 1,2 Prozent mehr als am Freitag.

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